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Gibt es gute und schlechte Kalorien?

In Sachen Ernährung gibt es ja zahlreichen Mythen und Fakten. Tausende von Studien und Gegenstudien und noch mehr Diät- und Ernährungsprogramme, von low carb über Intervallfasten zu Paleo über Trennkost… Da ist es mehr als schwierig, den Überblick zu halten. Alles in Allem kann man es kurz machen und sagen: Weniger Kalorienzufuhr, weniger Gewichtszunahme. Punkt. Dann hört man aber von "guten" und "schlechten" Kalorien. Ist die Rechnung am Ende doch nicht so einfach?

Eine Kalorie

Eine Kalorie ist nichts anderes, als eine Masseinheit. Eine Kalorie ist die Wärmemenge, die erforderlich ist, um 1 Gramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen. Wie die Masseinheit "Liter" oder "Meter", kann auch die Masseinheit "Kalorie" nicht gut oder schlecht sein. Es ist ein blosses Mittel zur Energiemessung.

Wieso also hört man immer wieder mal von "schlechten" und "guten" Kalorien? Machen wir hierzu ein Bespiel:

Ich esse an einem Tag 2000 Kalorien. Ich kann diese Kalorien entweder in Form von Kuchen zu mir nehmen, oder in Form von einem Mix aus Gemüse, Vollkornreis und magerem Fleisch. Theoretisch hat dies keinen Einfluss auf mein Gewicht, da ich ja immer dieselbe Menge an Energie zu mir nehme. Was aber würde passieren, wenn ich meinen täglichen Kalorienbedarf nur durch Kuchen decke? Schauen wir uns mal die Zusammensetzung des Kuchens an:

Kuchen enthält Fette. Diese sind wichtig für uns (wie Sie hier lesen können). Die Vitamine A, D, E und K, können im Körper nur durch die Zugabe von Fetten verwertet werden. Es gibt ungesättigte und gesättigte Fette, wobei letztere sich auch negativ auf den Cholesterinspiegel im Blut auswirken und vor allem in Kuchen enthalten sind. Also hier schon mal ein Negativpunkt für den Kuchen.

Kuchen enthält auch Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind nichts anderes als Zucker. An und für sich nichts Schlechtes, wir brauchen diesen Makronährstoff. Jedoch findet sich in Kuchen hauptsächlich die kurzkettige Form von Zucker, diese wird vom Körper schneller verstoffwechselt als langkettige Zucker wie sie beispielsweise in Vollkornprodukten vorkommen. Kurzkettige Zuckerverbindungen halten uns im Gegensatz zu langkettigen also nur kurze Zeit satt und das Verlangen nach mehr, lässt nicht lange auf sich warten. Man hat schneller wieder Hunger und die Gefahr, mehr zu essen, steigt. Ausserdem fehlen in kurzkettigen Zuckerverbindungen oft wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Der Körper bekommt Nahrung, die wenig nährend ist.

Kuchen enthält ausserdem viel zu viel Zucker. Die WHO empfiehlt nicht mehr als 25 Gramm Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Das sind 5 Teelöffel Zucker. Das kann schnell mal in einem einzigen Stück Kuchen enthalten sein. Sobald die Zuckerdepots in den Zellen voll sind, wird Zucker vom Körper in Fett verstoffwechselt und, da dies in der Leber geschieht setzt sich überschüssiger Zucker oft gleich an dem so wichtigen Organ an. Das heisst es setzt sich Fett direkt an der Leber an. Ausserdem wirkt Zucker sich auf das belohnungszentrum im Hirn aus. Deshalb macht Zucker auch 8mal süchtiger als Kokain.

Also doch nicht nur Kuchen essen?

Würden wir jetzt jeden Tag 2000 Kalorien in Form von Kuchen essen, hätten wir einen Überschuss an Zucker, was unsere Organe belastet und langfristig schädigt und uns sicher zuckersüchtig macht. Auch würde unser Hungergefühl nie richtig gestillt werden. Die Folgen sind Diabetes, eine Fettleber und Übergewicht. Wir bekämen einen Mangel an lebenswichtigen Mikronährstoffen. Die enthaltenen gesättigten Fette würden unseren Cholesterinspiegel ansteigen lassen und unseren Körper enorm belasten. Zusammengefasst: Es ginge uns nicht gut!

Gemüse hingegen versorgt und mit Vitaminen, langkettigen Kohlenhydraten und wichtigen Nahrungsfasern. Vollkornreis macht uns lange satt und liefert ebenfalls wichtige Nährstoffe. Mageres Fleisch gibt unserem Körper wichtiges, hochwertiges Eiweiss. OK, das kann Kuchen auch (in Form von Eiern beispielsweise). Aber ich denke es ist eindeutig, wie viel besser diese Variante für unseren Organismus ist.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, worum es eigentlich geht. Die Anzahl der Kalorien ist nicht alleine verantwortlich für unsere Gesundheit, sondern die Inhaltsstoffe, die Mikronährstoffe in der Nahrung und wie lange uns ein Lebensmittel satt hält. Kalorien können wie erklärt, nicht negativ oder positiv sein. Es sind einfach Kalorien. Aber die Zusammensetzung des Lebensmittels kann positiv oder negativ für unseren Körper und dessen Funktionen sein und ich glaube, das ist es, was Menschen meinen, wenn sie von "guten" und "schlechten" Kalorien sprechen. Ich kann 50 Kalorien aus einem gesunden Lebensmittel zu mir nehmen, oder 50 Kalorien aus einem ungesunden. Aber 50 Kalorien, sind 50 Kalorien, da gibt es nichts zu werten.

Mehr Tipps zur gesunden Ernährung im Büro gibt's übrigens hier.


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JOMA Team

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