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Lärm – Geräusche – Schall: Verschiedene Möglichkeiten der akustischen Abschirmung

 

Wieso brauchen wir eine akustische Abschirmung? Wann empfinden wir Lärm als besonders störend?Was können wir dagegen tun? Wir zeigen Ihnen auf, was Sie gegen Lärm im Büro tun können, vom Rohbau, zur Einrichtung oder als Ergänzung im bereits bestehenden Office.

So viel Lärm…

Viele Arbeitnehmer klagen über Lärm im Büro. Ständig klingelt irgendwo das Telefon, Kollegen unterhalten sich intensiv über dies und das, andere spazieren zwischen den Schreibtischen von A nach B. Der Drucker rattert, der Kopierer surrt. An konzentriertes Arbeiten ist da kaum zu denken. Wie stark die Belästigung tatsächlich ist, kann jeder nur für sich selbst beurteilen, denn „Lärm“ ist subjektiv. Der Mensch ist als Lärmquelle Täter und Opfer zugleich und das macht die Sache nicht einfacher. Jedoch setzen nicht Drucker oder Kopierer dem Büromensch am meisten zu, sondern es sind siehe da - die Kollegengespräche! Befindet sich ein Mensch im Gespräch, ist der Sprachschall erwünscht und wird nicht als Lärm empfunden. Für den unfreiwilligen Ohrenzeugen am Nachbarschreibtisch kann ein- und dasselbe Gespräch jedoch als Lärm erlebt werden; der Schall ist nun unerwünscht, lenkt von der Arbeit ab und zehrt an den Nerven. Lärm führt zu Müdigkeit, Gereiztheit und vermindert die Leistungsfähigkeit.


Damit wir all dem leidigen Lärm nicht schutzlos ausgeliefert sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Bewährte Gestaltungsoptionen

Bei der Planung von Bürogebäuden:

Die Erfahrung zeigt, dass der Faktor Raumakustik bei der Planung von Bürogebäuden meistens wenig bis gar nicht berücksichtigt wird. Dabei ist es viel leichter, im Vorhinein zu klären für welche Nutzung die Räume vorgesehen sind. Es lohnt sich, nicht am falschen Ende zu sparen und Raumoberflächen (Böden, Wände, Fenster, Türen, Decken, usw.) und Innenausbau (Doppelböden, Bodenbeläge, Wandverkleidungen, Möblierung, Akustikelemente, usw.) gezielt aufeinander abzustimmen.

Mehr Platz zwischen den Arbeitsplätzen hilft ebenfalls, denn eine Verdopplung des Abstandes bedeutet eine Halbierung des Schalls. Die Entfernung reduziert nicht nur die Lautstärke, auch hohe und grelle Töne klingen auf Abstand dumpfer.

Bei bestehenden Arbeitsplätzen:

Während sich visuelle Störungen durch den Einsatz einfacher Raumgliederungssysteme vollständig ausschalten lassen, bedürfen akustische Störungen komplexerer Lösungen. Hier stellen wir Ihnen einige Möglichkeiten vor:

Stellwandsysteme sollten eine hohe schallabsorbierende Qualität haben. Mit ihnen lässt sich störender Schall dämpfen, direkte und indirekte Schallübertragungswege werden unterbrochen. Flexible und kompetente Lösungen bietet Preform mit ihren zwei Produktefamilien Formfac und Decato.

Die der Naturklette nachempfundene Verkettung beim Modell Formfac ermöglicht auf geniale Weise eine werkzeugfreie und fugendichte Verbindung von Wandelementen!

Funktionale Regale und Schränke wie z.B. Scube von Leuwico oder die BMBox2 von Bigla können Störungen zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen oder Durchgangszonen reduzieren. Rollläden können mit einer Mikrolochung versehen werden und werden so zum Schallschlucker.

Raum-in-Raum-Lösungen können als Meetingraum oder Rückzugsort für konzentriertes Arbeiten genutzt werden. Geräusche von aussen werden gemindert, jedoch sind solche Kabinen nicht komplett schalldicht. Die Sprachverständlichkeit sollte jedoch soweit unterbunden werden, dass auch vertrauliche Gespräche im Raum möglich sind. Hier bieten Bigla und Preform durchdachte Systeme, welche Anforderungen an Schallabsorption und Schalldämpfung berücksichtigen.

In besonderen Fällen kann es auch Sinn machen, die Sprachverständlichkeit mittels Soundmasking herabzusetzen. Mehr dazu können Sie hier lesen.

Pflanzen sind als mobile Raumteiler attraktiver Sichtschutz und haben zugleich einen positiven Effekt auf die Raumakustik. Zudem beleben sie jeden Raum, wirken stressreduzierend und emissionsmindernd. Das lebendige Grün zaubert somit einen spürbaren "Wohlfühleffekt" ins Büro.

Als Sichtschutz können auch Tischaufsatzwände oder Paravents benutzt werden. Diese können entweder vollflächig vor dem Schreibtisch oder zwischen zwei Arbeitsplätzen aufgestellt werden oder – das macht vor allem bei Sitz-/Stehtischen Sinn – an der Tischplatte montiert werden.

Welche Lösungen für den eigenen Arbeitsplatz in Frage kommen, ist nicht immer leicht abzuwägen. Mit nur einer Massnahme ist es selten getan, die richtige Mischung macht es aus! Da jedes Büro anders ist und jeder Büromensch unterschiedliche Bedürfnisse hat, gibt es auch keine Patentlösung. Es lohnt sich, sich hier fachmännisch beraten zu lassen.

Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall!

In Räumen ohne visuelle und akustische Störungen werden physische und psychische Belastungen vermieden. Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit wird gestärkt, Fehlerquoten reduziert und die Arbeitsqualität gesteigert.

Wer sich vor Lärm schützt, lebt nicht nur gesünder, er arbeitet auch effektiver!

Liebe Leserin, lieber Leser, falls die eingangs erwähnten Störfaktoren bei Ihnen ein Thema sind…Jetzt wissen Sie, was für Massnahmen Sie ergreifen können!

 

 


Über den Autor

JOMA Team

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