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Meine ersten Betriebsferien und Weihnachten Hardcore – ein Erfahrungsbericht

Meine ersten Betriebsferien und Weihnachten Hardcore – ein Erfahrungsbericht

Stimmen Sie mir zu, wenn ich sage: Weihnachten ist eine verrückte Zeit? Verrückt und schön, wie ich finde. Es ist eine Zeit des gemütlichen Zusammenseins, des langen Durchatmens und Zurückschauens auf das letzte Jahr, während man seine Kräfte für das Neue sammelt. Haha – jaja. Ist eben nicht in jedem Job so. Lange habe ich mir gewünscht, diese magische Zeit gemütlich verbringen zu können. Stattdessen war es die stressigste Zeit im Jahr in meinem bisherigen Job. Jetzt, in meinem neuen Job wird ein Traum wahr: Betriebsferien! Was wunderschön klang, entpuppte sich als wahrer Weihnachtsstimmungskiller. Aber wieso? Was war passiert?

DAS ist passiert!

Die ersten Betriebsferien meines Lebens, das war passiert! Fast zehn Jahre lang waren die grössten Einkaufszentren Zürichs mein "Büro". Arbeiten im Verkauf an der Front. Weihnachten war eine Zeit für sich, wie Sie sich vielleicht vorstellen können. In nichts zu vergleichen mit dem Vibe, der bei uns im Büro um die Weihnachtszeit herrscht. Weihnachtliche Einflüsse haben meine Stimmung massgeblich beeinflusst. Und ich rede hier nicht vom kleinen "Wiehnachts-Cherzli", das auf der Theke brennt. Ich rede auch nicht von den "ich-habe-Kekse-gebacken"-Kollegen mit ihrem sonnigen Festtagsgemüt und auch nicht vom Mampfen und knabbern von Mandarinen und Nüssli und Weihnachtsschöggeli gemütlich im Sitzen vor dem Bildschirm. Ich rede von den Hardcore Varianten:

Was bedeutet Weihnachten?

Ich nehme Sie zurück ins Jahr 2016. Es ist Dezember und ich mache mich auf den Weg zur Arbeit. Morgens beim Umsteigen vom Zug ins Tram stehen an der Strasse bereits die hartgesottenen (und in den meisten Fällen nicht besonders guten) Weihnachtssänger. Bereit, mir ungewollt Ihre "Weihnachtliedlis" um die noch verschlafenen Ohren zu hämmern. Kaum bin ich im Zufluchtsort Einkaufszentrum angelangt (nur Zufluchtsort, solange noch geschlossen) knallt mir die ultrahelle Weihnachtsgirlande mit voller Wucht in die noch müden Augen. Schrecklich hell! Als würde ich direkt in die Sonne schauen. Nicht 50 klitzekleine, süsse Weihnachtslämpchen. Nein. 50'000 Weihnachtsscheinwerfer, gemacht um ein ganzes Zentrum zu erhellen und den Menschenmassen auch dann noch aufzufallen, wenn man vor lauter voller Hände und schreiender Kinder kaum noch irgendetwas wahrnehmen kann, als den nächsten Ausgang.

Schon nachdem ich mich durch den Lichterdschungel gekämpft habe, hat mein Hirn bereits 20 neue Gegenstände gespeichert, die es behauptet haben zu wollen. Ja, die Werbung läuft an Weihnachten so richtig zur Höchstform auf. Danke Hirn, sehr hilfreich in einer Zeit, in der man nicht sich selbst, sondern andere beschenken soll.

Dann fange ich mit der Arbeit an. Nein halt, ich renne. Den ganzen Tag renne ich. Und packe Dinge ein. Manchmal halt auch mal so kreative Sachen wie einen Schlitten. Im ernst, packen Sie mal einen hölzernen Davoser-Schlitten in ein billiges Weihnachtspapier ein, das bei der kleinsten Abweichung vom perfekten Faltwinkel hörbar vor dem Kunden zerreisst. Und das, obwohl 5 weitere Kunden bereits auf Ihre Beratung warten. Kinder quengeln, Erwachsene sind gestresst, die Durchgangswege im Laden verstopft und eng und ich versuche allen gerecht zu werden, während dem mir zum tausendsten Mal "last Christmas" um die Ohren ballert. Aber macht nichts. Meine Sinne sind eh etwas vom leeren Magen benebelt, da die Mittagspause vor drei Stunden gewesen wäre. Theoretisch, versteht sich.

DAS ist Weihnachten. Das bringt die Weihnachtsstimmung so richtig in Gang. Hier bei uns im Büro spüre ich es nicht. Ich spüre Weihnachten nicht. Und jetzt gibt es bei uns erst noch Betriebsferien!

Keine Weihnachtsstimmung, dafür gute Vorsätze

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich mochte die Arbeit im Verkauf und ich mag meine jetzige Arbeit im Büro. Ich bin ausserdem sehr dankbar für die jetzt so gemütliche Weihnachtszeit. Doch wie es aussieht muss ich noch lernen, damit umzugehen. Betriebsferien sind Ferien für meine Weihnachtsstimmung.

Aber – wir lassen uns ja nicht unterkriegen und sind positiv. Ich will meine Weihnachtsstimmung zurück. Genauer gesagt, ist dies mein Vorsatz für das nächste Jahr. Ich will Weihnachten 2019 in Weihnachtsstimmung kommen. Trotz Betriebsferien und Gemütlichkeit. Ich weiss noch nicht, was ich dafür tun muss. Vielleicht werfe ich mich in den Einkaufzentrumrummel. Soll ja eh viel schöner sein in dem Wissen, dass ich jederzeit heimgehen kann und keine Davoser-Schlitten einpacken muss. Vielleicht muss ich ja auch meinen Schreibtisch mit Weihnachtslämpchen einwickeln oder mich pausenlos mit Weihnachtsliedern vollträllern? Oder vielleicht kann ich den Kaffee durch Glühwein ersetzen? (Mentale Notiz: Chefin an Board holen!)

Haben Sie weitere Ideen für mich? Dann ab in die Kommentare damit!


Über den Autor

JOMA Team

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Kommentare

24.01.2019 | JOMA Trading AG

Klingt soweit gut. Ist schon mal notiert :)

17.01.2019 | Uschi Roost

Weihnachtsmarkt: Glühwein, Raclette, Weihnachtsmütze und gute Laune zusammen mit Freunden, statt zu Hause den Dienstag-Krimi schauen :-).

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