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Sitzbauch vs. Bierbauch und was dahinter steckt

Es wird Sommer. Mit der warmen Jahreszeit kommen nicht nur die Sonne, die Vögel oder das grün der Bäume wieder zum Vorschein, sondern auch der eine oder andere Bier- oder Sitzbauch. Doch wie entsteht so ein Bauch überhaupt? Reiner Kalorienüberschuss? Fetteinlagerungen? Wieso ist er denn bei den einen so fest und nicht weicher? Und gibt es einen Unterschied zwischen dem Sitz- und dem Bierbauch?

Der Sitzbauch

Ein Sitzbauch entsteht – wer hätte es vermutet – durch viel Sitzen. Hierzu ein kleiner Exkurs in Anatomie:

Um aufrecht gehen und uns halten zu können, sind wir auf unsere Rumpfmuskulatur angewiesen. Diese besteht aus mehreren Schichten Bauch- und Rücken- und Beckenbodenmuskulatur. Sie stützt unseren Körper wie ein Korsett. Durch Drehung, Bewegung, Training und Laufen nutzen wir dieses Muskelkorsett und stärken es.

Schon mehrmals ging es bei uns um das viele Sitzen im modernen Büro. Denn viele Menschen sitzen nicht nur ihre 8.5 Stunden täglich ab, sondern sie sitzen vom Frühstück, über den Arbeitsweg, bei der Arbeit, beim Mittagessen, am Nachmittag, auf dem Heimweg, beim Abendessen und vor dem Fernseher bevor sie ins Bett gehen. Bestenfalls wurde noch eine Stunde Sport gemacht. Leider reicht das nicht. Denn durch dieses Vielsitzen wird unsere Rumpfmuskulatur massiv geschwächt. Die Folge: Die Bauchmuskulatur erschlafft und der Bauch wird weich anstatt fest. Schon kommt es zum Sitzbauch. Dass wir während dem Sitzen nur wenige Kalorien verbrauchen, da der Körper auf Sparflamme läuft, macht den Sitzbauch auch nicht gerade kleiner.

Der Bierbauch

Der Bierbauch kommt, im Gegensatz zum Sitzbauch, oft wie eine grosse, straffe Kugel daher. Um den grössten Irrtum vorweg zu nehmen: Der Bierbauch kommt nicht (nur) vom Bier. Sondern einzig und alleine von einem Überschuss aus Kalorien (ob dieser jetzt von Bier stammt oder nicht). Zum typisch prallen Bierbauch kommt es hauptsächlich aus Veranlagung. Denn hier setzt der Körper das Fett nicht nur direkt unter der Haut ab, sondern an den inneren Organen wie Herz, Leber etc… Weil aber über den Organen die Bauchmuskeln und die Muskeln des Muskelskelettes liegen, ist nicht das weiche Fett aussen, sondern das feste Muskelgewebe. Somit erscheint der Bauch gross und fest.

Wenn sich Fett an den Organen ablagert nennt man das "viszeales Fett". Dies kann sehr gefährlich werden und kann auch Menschen betreffen, die einen gesunden BMI haben und von aussen schlank wirken.

Die Gefahren

Übergewicht ist nie ganz ungefährlich. Eine zu schwache Muskulatur wie beim Sitzbauch kann den Rücken nicht genug stützen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Rückenschmerzen einsetzen. Ausserdem besteht die Gefahr, dass durch die weiche Muskulatur der Oberkörper ebenfalls aus dem Gleichgewicht gerät und uns muskuläre Dysbalancen das Leben schwer machen. Wie eine Säule, die zu wenig fest ist. Darauf kann nichts Stabiles aufgebaut werden.

Beim Bierbauch sieht's aber auch nicht viel besser aus. Denn hier lagert sich das Fett an den Organen ab. Das kann sehr gefährlich werden und ihre lebenswichtigen Funktionen enorm beeinträchtigen. Gerade das Herz kann Zusatzgewicht nun wirklich nicht gebrauchen.

Oft kommen Sitz- und Bierbauch auch gemeinsam vor.

Kann ich das beeinflussen?

Nein. Wo am Körper sich das Fett ansammelt kann ich nicht beeinflussen. Auch wenn die Fitnessindustrie das einem weismachen will. Dies ist schlicht und einfach Typsache. Viszerales Fett kommt häufiger bei Männern vor. Frauen sammeln Fett häufig um die Hüfte herum an.

Was kann ich dagegen tun?

Bewegung in den Alltag bringen. Bei der Arbeit und auch in der Freizeit. Muskeln gezielt stärken und aufbauen. Man muss keine stundenlangen Fitness-Sessions machen, um gesund zu bleiben. Ein aktiver Alltag und ein paar Übungen in der Woche reichen. Gesunde Ernährung und etwas auf die Kalorien achten ist ebenfalls wichtig.


Über den Autor

JOMA Team

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