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Strategiespiele und «die Sims» - Was macht eigentlich ein Einrichtungsberater den ganzen Tag?

Ihr Chef kommt zu Ihnen und sagt: «Wir richten unsere Büros neu ein. Besorgen Sie mal ein paar Offerten.» Ji-pie. Nichts leichter als das, oder? Wie viele Arbeitsplätze braucht es denn? Was für Tische? Wie gross sollen sie sein? Wie viel Platz brauche ich, um Dokumente zu verstauen und wie platziere ich diese im Raum? Was ist mit Akustik​​​​​, es ist eh zu laut hier, wie kann man das lösen? Vielleicht eine bessere Büroleuchte, da es im Winter immer zu dunkel ist. Das ist der Moment, wo bei uns das Telefon klingelt, wir die Ärmel hochkrempeln und uns an die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden mit vielen Fragen, herantasten.

Ein Bisschen wie Computerspiele

Das Ziel ist einfach: Das Büro soll sich dem Menschen anpassen, nicht der Mensch dem Büro. Soll heissen: Arbeitsabläufe sollen unkompliziert und effizient möglich sein und die Gesundheit des Menschen erhalten bleiben. Die Ergonomie wird auf den einzelnen Mitarbeiter abgestimmt. Ein 2m-Mann hat andere ergonomische Bedürfnisse wie eine 1.50m-Frau. Ein Lehrling ein anderes Lichtbedürfnis wie jemand der kurz vor der Pensionierung steht. Ausserdem muss man im Raum beachten: Wo hat es Steckdosen? Wo sind die Fenster? Kann man sie noch öffnen, wenn ich hier etwas platziere? Die Breite der Durchgänge (Fluchtwege!) und der individuelle Platzbedarf des Mitarbeiters sind ebenfalls zu beachten.

Wenn es ein komplexer Fall ist, der dem Einrichtungsberater zugespielt wird, ist es zeitaufwändig bis er oder sie die optimalste Lösung für den Kunden gefunden hat. Es ist ein Bisschen wie bei einem guten Strategiespiel. Alles muss berücksichtigt werden, niemand darf zu kurz kommen. Es muss genau gearbeitet werden, Fehler rächen sich! Wenn ich die Räume im Zeichenprogramm erfasse, muss ich immer an das Spiel «die Sims» denken. Die Möbel werden in den virtuellen Raum gesetzt, wie damals, als ich die Häuser der Sims eingerichtet habe.

Wir beim Kunden und der Kunde bei uns

Manchmal ist es unerlässlich zum Kunden zu fahren, um den Raum selbst «live» zu sehen. Also sitzt ein Einrichtungsberater auch mal seine Zeit im Auto ab, um mit dem Kunden die beste Lösung vor Ort zu finden.

Hat man dann alle Infos beisammen, geht es darum die Offerte zu erstellen. Die Büromöbel unseres Hauptlieferanten Leuwico werden alle individuell gefertigt und wenn etwas falsch bestellt und geliefert wird, kann man das nicht einfach mal schnell umtauschen. Also ist es wichtig genau zu arbeiten.

Dann gibt es noch die Walk-ins. «Grüezi, ich bruche en neue Bürostuehl!»
Unser Showroom ist für Firmen sowie für Privatpersonen während der Öffnungszeiten zugänglich. Oft kommen Interessenten bei uns reingeschneit und wollen sich umschauen. Für uns Einrichtungsberater eine willkommene Abwechslung! Beratungen in unserer Ausstellung sind interessant und vielfältig. Ich persönlich mag es sehr, wenn ich Kunden Face to Face helfen kann, die beste Einrichtungslösung zu finden. Es sind ja nicht nur Einrichtungen, es ist auch Gesundheit und Wohlbefinden. Ergonomie halt.

So. Das machen wir den ganzen Tag. Wir reden mit Kunden, wir erstellen Offerten und Auftragsbestätigungen, wir beraten, sind unterwegs, sitzen (und stehen!) am Arbeitsplatz und trinken zwischendurch auch mal Kaffee.

Was macht Ihren Job einzigartig? In die Kommentare damit! ;-)


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JOMA Team

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