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Von der Daseinsberechtigung von Schränken und Co.

Oder: Warum Sie Ihren Büroschrank lieben sollten…

Haben Sie sich schon mal Gedanken über die Schränke in Ihrem Büro gemacht? Nein? Was ist mit den Regalen, den Containern, den Rollladenschränken? Auch nicht? Stauraummöbel fristen ein undankbares Dasein. Verkannt und verstopft stehen sie uns Bürotag für Bürotag zu Diensten und tragen die papiernen Zeugen unserer alltäglichen Büroabenteuer. Ordner um Ordner nehmen sie in sich auf, ertragen würdig verstaubte Aktenberge, Bürofinken mit Käsearoma und so manches Geheimnis, was eigentlich gar nichts mit Büro zu tun hat – aber rein damit und Tür zu. Aus den Augen aus dem Sinn.

Büroschränke: Darf es noch ein bisschen weniger sein?

Haben Sie gewusst, dass Büroschränke & Co. zu den kostenintensivsten Bereichen in der Büroplanung gehört? Durch eine durchdachte Stauraumplanung können Kosten optimiert werden, glauben Sie mir! Oft laufen Beratungsgespräche nämlich so ab: Tisch und Stuhl sind gesetzt, schliesslich muss man arbeiten. Licht und Lärm werden optimiert, dem Mitarbeitenden soll es an nichts fehlen. Ein Rollcontainer oder Caddy kommt dazu, damit jeder seinen persönlichen Stauraum bei sich in der Nähe hat. Das mit den Schränken und Sideboards ist dann für viele aber ein heikles Thema. Auf meine Frage, wie viel Stauraum denn benötigt wird und was darin denn überhaupt seinen Platz finden soll, bekomme ich oft die Antwort: „Jo wüssed Sie, jede hätt es paar Ordner und denn bruchemer no es Plätzli fürs Kopierpapier, meh nöd.“ Ok, Sie benutzen also keine Hängeregister mehr? „Ou jo stimmt, die hämmer jo au no! Jo öppe so vill!“ sagts und breitet die Arme mehr oder weniger weit aus. Gut. Ich konvertiere die Armlänge in Laufmeter und nehme es in die Bedarfsliste auf. Meistens heisst es dann noch, es soll für alle Mitarbeitenden dieselbe Lösung geben, bitte keine Sonderbehandlungen. Aha. Und wohin mit den vertraulichen Dossiers von Buchhaltung und HR? Überhaupt arbeiten die Abteilungen unterschiedlich „papierintensiv“, ob man nun will oder nicht. Und wo wird zu guter Letzt das Büromaterial gelagert?

Ich berate gerne zu Schränken, Caddys und Containern, vor allem wenn ich merke, dass der Kunde die Bereitschaft hat, die eigene Situation wirklich zu verbessern. Es macht nämlich keinen Sinn, den Status quo einfach zu ersetzen, schliesslich darf und soll eine neue Büroeinrichtung doch auch ruhig eine eigene Aussage haben.

Eine Neueinrichtung ist immer der beste Anlass, kräftig auszumisten. So lässt sich der Stauraumbedarf auch mal locker um 1/3 reduzieren. Sie sollten einfach vorher einen Abfallcontainer anmieten. Sie werden staunen, was da alles zusammenkommt!

Law and Order: Warum abschliessbare Büroschränke immer noch „in“ sind

Ich höre schon die kritischen Stimmen unter Ihnen, liebe Leserinnen und Leser: Was schreibt die da eigentlich über Schränke voller Papier und Hängeregistermappen? Wir führen doch am besten gleich das papierlose Büro ein und packen alles in die Cloud, Digitalisierung ahoi! Gut, als Büromensch mit grünem Herzen bin ich selbst ja auch kein Fan von Papierkriegen, jedes Blatt wird bei mir wiederverwendet, das weiss mein Team genau.

Tatsächlich ist es in der Schweiz ja so, dass die allseits bekannte 10-jährige Aufbewahrungspflicht, an die sich Unternehmen ab einer bestimmten Grössenordnung halten müssen, schon vor Jahren überarbeitet wurde. In Papierform müssen lediglich der Geschäfts- und Revisionsbericht aufbewahrt werden. Alle anderen Geschäftsunterlagen können auch digital archiviert werden. Wer mehr dazu wissen will, findet hier weitere Informationen.

So richtig durchsetzen will sich das aber in den Schweizer Büros noch nicht. So sind wir doch alle noch „papiergeprägt“, uns ist das Material Papier vertraut und gibt uns (trügerische?) Sicherheit. Und so sind wir wieder bei den Flügeltür- und Rollladenschränken, die im Personalbüro und in den Finanz-, Rechts- und Complianceabteilungen nun halt mal besser auch noch verschliessbar sind.

Ein Schrank ist eben nicht nur ein Schrank

So und jetzt kann ich mich als Frau nicht mehr zurückhalten: Schränke und Sideboards sind doch auch Stil- und Designelemente! Sie strukturieren Räume, beleben Arbeitsbereiche und können einen erheblichen Anteil zu mehr Wohnlichkeit im Büro beitragen. Das steigert das Wohlbefinden von Herrn und Frau Büromensch, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Motivation hat.

Ausserdem gibt ein trennendes Element Rückendeckung – Achtung, das ist ein ganz wichtiges Thema, was nicht zu vernachlässigen ist.

Von wegen Rückendeckung: Schauen Sie sich mal um: Was befindet sich hinter Ihrem Arbeitsplatz? Eine Wand? Eine Pflanze? Ein… Schrank? Die Chancen sind gross, dass es „nach hinten raus“ nicht einfach offen ist. Das entspricht nämlich gar nicht unserem natürlichen Sicherheitsbedürfnis. Kennen Sie den Ausdruck „Jemandem in den Rücken fallen?“ Eben.

Klar ist: Der Bereich Stauraum wird sich in den nächsten Jahren neu definieren (müssen), denn seine bisherige Daseinsberechtigung wird je länger je mehr in Frage gestellt. Mehr dazu lesen Sie hier in den kommenden Wochen!

Übrigens: Alle hier gezeigten Produkte können Sie live in unserer Ausstellung begutachten. Rufen Sie uns an und wir reservieren uns gerne Zeit für Sie!


About the Author

Nadja Sternik

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Kommentare

18.10.2018 | JOMA Trading AG

Grüezi Herr Sucher! Sie haben Recht, es braucht nicht immer Rollcontainer, man kann das Thema Stauraum auf viele Arten lösen. Hauptsache, das Team fühlt sich wohl und die Arbeitsabläufe laufen reibungslos. Liebe Grüsse!

18.10.2018 | Gustav Sucher

Hallo, das Thema Stauraum haben wir bei uns gut gelöst. Jeder hat einen Platz im Regal bekommen, so braucht es nicht für jeden Tisch einen Roll-Container. Das ist viel entspannter, da die Tische nicht so voll gepackt sind. Danke für den tollen Blog Beitrag!

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