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#Büroidee: Bürotipps

Vergleich Büro vs. Home Office: Was macht einen Arbeitsplatz aus?

  Bürotipps

Im Büro ist vieles für uns organisiert und wir Büromenschen dürfen (dank der Hilfe anderer) vieles für Selbstverständlich nehmen. Jetzt sind viele von uns plötzlich im Home Office und müssen umdenken. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, wie lange die Situation andauert und wie sie sich entwickelt. Grund genug, sich jetzt aktiv mit dem Thema Home Office zu beschäftigen und Verhältnisse zu schaffen, die die Heimarbeit angenehm und motivierend machen.

Der Tisch

Ich brauche genügend Platz für meinen Laptop, Handy, Unterlagen und allem, was ich sonst noch benötige.

Im Büro: Ich habe meinen eigenen Arbeitsplatz, alles steht an seinem Ort, ich habe genügend Platz zur Verfügung.

Im Home Office: Idealerweise habe ich tatsächlich meinen eigenen Schreibtisch, den ich auch nicht teilen muss. Beinhaltet das Home Office auch desk-sharing (Sie sind ja vielleicht nicht die einzige Person im Haushalt, die von zuhause aus arbeitet), sind Toleranz und Organisation gefragt. Ausserdem: Der Esstisch sollte keinesfalls zum Schreibtisch werden. Denken Sie daran, wir machen jetzt nicht einfach mal ein bisschen Home Office weil wir gerade lustig sind. Die aktuelle Situation könnte sich noch länger hinziehen oder sogar verschärfen. Organisieren Sie sich entsprechend.

Unser Tipp: Machen Sie sich jetzt zuhause nicht gegenseitig verrückt, sondern arbeiten Sie gemeinsamen einen Plan aus, wie das mit dem geteilten Home Office und dem Schreibtisch funktionieren kann.

Der Bürostuhl

Meine Sitzgelegenheit ist da. In mehr oder weniger gutem Zustand ist er doch mein stiller Helfer und Unterstützer. Tag ein Tag aus leistet er seinen Dienst.

Im Büro: Idealerweise sitze ich auf einem ergonomischen Bürostuhl, den ich auf mich eingestellt habe und der mir ein aktives, dynamisches Sitzen ermöglicht.

Im Home Office: Gerne würde ich jetzt hier dasselbe wie oben schreiben, aber leider steht im Home Office meist ein Stuhl, der nicht wirklich für Büroarbeit gedacht ist. Das ist im Normalfall nicht so schlimm, wenn man sich dort nur kurz hinsetzt, um ein paar Rechnungen abzulegen. Aber jetzt ist nicht der Normalfall.

Unser Tipp: Das wichtigste Element für Ihr Wohlbefinden im Home Office ist jetzt der Bürostuhl. Klar, die Internetverbindung ist wichtig, auch Kaffee steht ganz oben auf manch einer Liste. Aber den Wert eines guten Bürostuhls werden sie in wenigen Tagen schon erkennen. Dann nämlich, wenn Sie nach mehreren Tagen Home Office auf dem Küchenstuhl bemerken, dass es anfängt, im Rücken zu zwicken, die Füsse einschlafen und der Nacken schmerzt. Darum: Investieren Sie in einen ergonomischen Bürostuhl.

Bonus-Tipp: Überbrücken Sie die Lieferzeit mit einem oder zwei Kissen auf dem Stuhl – oder noch besser: einem Sissel-Kissen. Das sind mit Luft gefüllte Sitzkissen, auf denen man sehr aktiv und doch bequem sitzt.

Das Licht

Tageslicht ist sehr wichtig für unseren Körper und unser Gemüt.

Im Büro: Hier ist Tageslicht meistens kein Problem und für genügend Helligkeit im Raum sorgt die Büroleuchte.

Im Home Office: Sie blicken gerade auf Ihren schönen Garten, in dem gerade die Blumen anfangen zu blühen? Dann haben Sie den lichttechnischen Jackpot gezogen. Wenn Sie zu der Sorte Heimbüromenschen gehören, die ihr Büro an einem weniger privilegierten Ort einrichten müssen, wenig Platz oder nur eine Nische zur Verfügung haben, dann sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie ausreichend Helligkeit im Raum haben.

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie das Licht nicht im Rücken haben, damit Sie sich mit Ihrem eigenen Schatten nicht im Wege stehen. Auch so ein Thema: Die Blendung. Wenn zu viel Licht von hinten auf unseren Bildschirm scheint, kommt es zu Bildschirmblendung, was das Arbeiten unmöglich macht.

Bonus Tipp: Manchmal reicht schon eine zusätzliche Tischleuchte aus, für mehr Helligkeit dort wo man sie braucht.

Die Rückzugsmöglichkeit

Ich muss mich konzentrieren, brauche jetzt Ruhe, ein bisschen ungestörte Zeit.

Im Büro: Tür zu, Wechsel des Arbeitsorts, Kopfhörer auf et voilà – schon habe ich die nötige Ruhe.

Im Home Office: „Tür zu“ ist super – nur wissen die restlichen Mitbewohner auch, was das zu bedeuten hat? Gerade Mamis und Papis, die neu im Home Office arbeiten, merken rasch, dass das gerade in der Anfangsphase nicht wirklich klappt.

Unser Tipp: Kommunizieren Sie der Jungmannschaft und dem Partner / der Partnerin klar: Tür zu = Ich bin nicht da. Ich hab euch lieb, aber ich bin jetzt nicht für euch da.

Wer keine Tür hat, weil das Home Office kein eigener Raum ist, der muss kreativ werden. Leisten Sie sich jetzt Kopfhörer, am besten solche mit Noise Cancelling Funktion. Zur Not tut es auch der Pamir aus dem Militärdienst.

Die Bewegung

Wir Büromenschen bewegen uns per se schon zu wenig in unserem Alltag. Was tun?

Im Büro: Im Büro arbeiten wir idealerweise an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, wir sind im Gebäude unterwegs, einige von uns haben sogar den Luxus, an einem Geh-Arbeitsplatz zu arbeiten.

Im Home Office: Ergonomisch arbeiten? Für viele von uns zuhause nur ein Traum. Bewegung? Naja, vom Schreibtisch zur Kaffeemaschine und wieder zurück. Vielleicht mal kurz den Müll runterbringen oder ein paar Schritte um den Block machen.

Unser Tipp: Suchen Sie die Bewegung! Fordern Sie sie heraus! Bei Telefonaten können Sie ja mal durch den Flur tigern, um eine Mail zu tippen auch ruhig mal aufstehen. Vielleicht gibt es ja zuhause auch noch andere Orte, die sich für einen temporären Arbeitsplatz eignen? So werden die Küche mit Hilfe einiger Bücher oder einer Getränkekiste zum Steharbeitsplatz und das Sofa zur Work Lounge. Das Wichtigste dabei: Die beste Arbeitshaltung ist immer die nächste.Bonus Tipp: Jetzt ist die Zeit, um sich auch regelmässig zu dehnen und zu strecken, ja den ganzen Körper auch mal richtig durchzuschütteln. Also: Hemmungen ablegen und schütteln und recken und strecken was das Zeug hält! Ideen für einfache Dehnübungen finden Sie in diesem Video.

Die Ergonomie am Arbeitsplatz

Unsere Augen, unser Nacken und unsere gesamte Muskulatur sind bei der Bildschirmarbeit unnatürlich lange angespannt.

Im Büro: Wir arbeiten mit zwei Bildschirmen, haben eine ergonomische Maus und Tastatur und telefonieren übers Headset.

Im Home Office: Plötzlich sind da nur noch Laptop und Handy. Mag anfangs ganz lustig sein, ist langfristig aber nicht zumutbar.

Unser Tipp: Organisieren Sie sich unbedingt einen Monitor und eine externe Tastatur und Maus. Das Büro-Headset wird jetzt am besten mit dem Handy-Kopfhörer ersetzt. Benutzen Sie es – Ihr Nacken wird es Ihnen danken!

Die kleinen Helfer auf dem Tisch

Es sind oft die kleinen Dinge, die uns das Leben leichter machen und die wir erst dann vermissen, wenn sie nicht mehr da sind.

Im Büro: Ich habe was ich brauche an Büromaterial und Arbeitsmitteln. Und wenn mir etwas fehlt, hole ich es mir, schreibe einen Antrag oder bestelle es intern.

Im Home Office: Bostitch kaputt, keine Büroklammer zur Hand, kein Verlängerungskabel fürs Ladekabel des Laptops. Wie gesagt, es sind oft die kleinen Dinge, diese letzten Tropfen, die dann das Fass zum Überlaufen bringen.

Unser Tipp: Jetzt nur nicht verzweifeln. Stellen Sie sich folgende Fragen: Was davon brauche ich wirklich kurzfristig, was kann ich noch einkaufen oder im Büro holen? Wer kann mir etwas ausleihen?

Die Verpflegung

Getränke, Snacks, der Zmittag. Eine ausgewogene Ernährung gibt Energie und macht glücklich.

Im Büro: Mal schnell in die Kantine, zum Selecta-Automaten, zum Lieblingsbarrista um die Ecke.

Im Home Office: Je nachdem wo Sie wohnen, kann das ganz schön schwierig werden. Der Kaffeekonsum steigt, der Wasserkonsum sinkt. Mittagessen? Gerade wenn man alleine im Home Office ist, neigt man dazu, schnell etwas vor dem PC zu verdrücken.

Unser Tipp: Machen Sie ein Ritual aus Ihrer Büro-Verpflegung. Machen Sie sich beispielsweise morgens eine grosse Kanne Tee, die Sie tagsüber dann geniessen. Belohnen Sie sich mit einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee bei einer kurzen Pause. Nehmen Sie Früchte mit an den Arbeitsplatz, so denken Sie eher daran, diese auch zu essen. Legen Sie eine Mittagspause ein – und verbringen Sie diese nicht im Heimbüro. Und: ab und zu sündigen tut übrigens auch gut…

Und was macht Ihren Arbeitsplatz aus?

 

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