Prof. Dr. Ing. Walter Rohmert

Direktor des Instituts für Arbeitswissenschaft der TH (TU) Darmstadt

"Der menschliche Körper ist vornehmlich für Bewegungsarbeit und nicht für die Einhaltung von Dauerzwangsstellungen geschaffen. Keine Haltung oder Gliedmassenstellung ist vollkommen genug, dauernd eingehalten zu werden. Jede Fixierung ist schädlich! Wohlbefinden und Motivation können nur durch wechselnde Arbeitshaltungen verbessert werden."

 

Dr. med. Bernd Reinhardt

1. Vorsitzender Verband deutscher Rückenschulen

"Ausgleichsgymnastik muss unbedingt gemacht werden, wenn man bei einem Sitzberuf gesund bleiben will. Langes Sitzen schadet ebenso wie langes Stehen. Der Kompromiss daraus ist das Steh-Sitzen. Das ist die Zukunft. Aber dazu reichen sowohl das Normmass der Tischhöhe mit 72 cm als auch 10 cm Verstellmöglichkeit keinesfalls aus!"

 

Dipl.-Ing. Michael Ströder

(Aus dem Abschlussbericht zu: Ergonomische Untersuchung von Haltungswechselhäufigkeiten bei informatorischen Tätigkeiten):

"In Feldversuchen wird zur Klärung von Akzeptanzfragen die Realisierungsmöglichkeit von Haltungswechseln zwischen Sitzen und Stehen mit Hilfe höhenverstellbarer Arbeitstische an 4 Arbeitsplätzen untersucht. Aufgrund der Kriterien Leistung, Beanspruchung und Akzeptanz werden selbstregulierte Haltungswechsel mit der Haltungswechselhäufigkeit von 4 pro Stunde als optimal angesehen. Vorzugsweise soll der Wechsel zwischen 20 Minuten Sitzen und 10 Minuten Stehen erfolgen, geringere Vorteile bietet der 15-minütliche Wechsel zwischen vorderer und hinterer Sitzhaltung."

 

Prof. Dr. med. Theodor Peters

Arbeitsmediziner, Bochum:

"Die Verstellbarkeit der Büromöbel ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wie schwer war es und ist es z.T. auch heute noch, sie durchzusetzen. Aber der Anfang ist gemacht und erfreulicherweise gibt es Weiterentwicklungen, die aus arbeitsmedizinischer-ergonomischer Sicht uneingeschränkte Unterstützung verdienen. Diese Weiterentwicklungen gehen in Richtung abwechselnd Sitzen und Stehen, was Dynamik und dynamisches Arbeiten fördert. Diese Dynamik hat nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Dimension!"

 

Prof. Dr.-Ing. Helmut Strasser

Leiter Institut für Arbeitswissenschaft, Uni Siegen

"Was liegt also näher als der Wechsel - wenn immer möglich - vom Sitzen zum Stehen und umgekehrt, zumal das zur Nutzung sämtlicher Vorteile unter Vermeidung der jeweiligen Nachteile einer fixierten Körperstellung führt."

 

Hans-Dieter Kempf

Karlsruher Rückenschule:

"Dem Schreib- oder Computerarbeitstisch, der sich per Knopfdruck schnell und leicht auch in einen Steharbeitsplatz verwandeln lässt, gehört die Zukunft. Mehrkosten von nur einigen hundert Mark sind bei einer Neuanschaffung sicher kein bedeutender Hinderungsgrund mehr."

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